Der Gesellschaftsvertrag der Berufsausübungsgemeinschaftbarungen


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Der Gesellschaftsvertrag einer Berufsausübungsgemeinschaft (früher: „Gemeinschaftspraxis“) zählt zu den rechtlich anspruchsvollsten Verträgen zwischen Ärzten. Eine sachgerechte Erstellung durch juristische Laien ist nicht möglich. Dafür bedarf es sogar im anwaltlichen Bereich besonderer medizinrechtlicher Kenntnisse und Erfahrungen, insbesondere solcher aus dem ärztlichen Berufs- und Vertragsarztrecht.

Die Vertragserstellung sollte daher entsprechend spezialisierten und erfahrenen Rechtsanwälten vorbehalten bleiben. Den beteiligten Ärzten ist dringend von der Verwendung von Musterverträgen und von Verträgen befreundeter Ärzte etc. abzuraten – nur durch Zufall könnten solche Texte den tatsächlichen Interessen der Vertragsparteien entsprechen und obendrein auch noch rechtlich wirksam sein.

Wenn Sie den Zusammenschluss zu einer ärztlichen Berufsausübungsgemeinschaft anstreben, kann Ihnen die nachfolgende Checkliste eine erste Orientierung über die zu treffenden Regelungen geben. Zugleich gibt die Checkliste dem beauftragten Rechtsanwalt erste Anhaltspunkte für den anstehenden Vertragsentwurf.

Bitte beachten Sie, dass in Gesellschaftsverträgen weit mehr zu regeln ist, als in dieser Checkliste abgefragt wird. Die vorgeschlagenen Regelungen sind stets Beispiele, für die auch andere Regelungen in Betracht kommen. Die Checkliste kann niemals den Gesellschaftsvertrag ersetzen!